Lavalampe
Die Lavalampe ist seit Anfang der 1990iger wieder total im Trend. Eigentlich gibt es die Lavalampe aber schon um einige Zeit länger. Die ersten Lavalampen gab es schon Mitte der 70iger Jahre und damals war dieses Accessoire für das eigene Heim schon eines der ganz großen Highlights. Vor allem durch die faszinierenden Bewegungen in der Lavalampe selbst konnte diese Art von einer Lampe eine solch große Fangemeinde gewinnen.
Erfunden wurde die Lavalampe von einem englischen Bürger Namens Edward Craven Walker der diese Technik aber schon 1960 entdeckte. Wie so oft brauchte es einige Zeit bis die Lavalampe bei den Massen und vor allem in den Medien angekommen und akzeptiert war.
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Doch wie funktioniert eigentlich eine Lavalampe?
Genau genommen gibt es zwei Arten von Lavalampen, deren Funktionsprinzip ist jedoch das gleiche.
In manchen Fällen besteht die “Lava” in der Lampe aus Wachs, in anderen besteht sie aus Öl. (Zwar gibt es auch andere Möglichkeiten doch in den handelsüblichen Lavalampen sollte eine dieser “Lavaarten” zum Einsatz kommen)
In beiden Fällen befinden sich diese beiden Substanzen im Inneren des Glaskörpers. Da Wachs oder Öl nicht wasserlöslich sind verbinden sie sich nicht mit dem Wasser.
Von Unten, Oben oder von beiden Seiten strahlen Birnen/Lampen mit einer geringen Leuchtkraft und einer geringen Wärmeentwicklung in das mit Wasser gefüllt Glas.
Dabei wird das Wachs oder Öl sowie das Wasser erwährmt. Dadurch steigt das Wachs oder Öl im Glaskörper der Lampe nach oben.
Der Effekt, dass die Lavaklumpen wieder zu Boden “fallen” kommt dadurch zu stande dass das Wasser weiter oben in der Lampe wieder kühler wird und somit das Öl oder Wachs abkühlt. Dabei verfestigt sich das Öl bzw. Wachs wieder und steigt ab.
Nach einiger Zeit, wenn alles Warm genug ist, ist dies ein endloser Zyklus.
Was sollte man beachten?
Beim Betrieb der Lavalampe ist dann jedoch Vorsicht geboten. Die meisten der erhältlichen Lavalampen soll man nicht länger als 8 Stunden ab Stück betreiben um in erster Linie Schäden an der Birne und am Inhalt der Lavalampe zu verursachen.
Um den vollen Zyklus zu geniesen dauert es je nach Modell einer Lavalampe von 5 Minuten bis hin zu einer Stunde. Abhängig ist das davon welches Material innerhalb des Glases zum Einsatz kommt und wie stark die Birne ist. Desweiteren ist es natürlich ausschlaggebend wie groß die Lavalampe ist da die Birne im Inneren so ja wieder länger braucht um das Wasser aufzuwärmen.
Welche Lampen gibt es?
Inzwischen gibt es eine Lavalampe in den verschiedensten Farben und Formen. Denn in den 80iger Jahren also zwischen 1970, als die Lavalampe erstmal in den Handel kam, und 1990, als der Trend wieder neu entfacht wurde, gab es nicht wirklich viel Auswahl und eigentlich sahen alle Lavalampen gleich aus. Heut zu Tage gibt es aber unzählige Farben wie Blau, Rot, Grün, Orange, Pink und sogar Schwarz.
Mit den Jahren ist die Lavalampe aber nicht nur ein schöner Dekoartikel geworden sondern eigentlich ein Kultobjekt. Deshalb reden auch viele davon dass eine Lavalampe Kult ist!
